Gratsch

Das 600-Seelen Dorf Gratsch, Teil der Gemeinde Meran, wurde auf einem Schuttkegel erbaut.

Bis Dezember 1923 war Gratsch eine eigene Gemeinde, dann wurde es der Gemeinde Meran angegliedert. Heute hat Gratsch ca. 600 Einwohner und gehört zur Pfarrgemeinde St. Peter - Gratsch.

Die Wehrbauten von Gratsch, welche zum Schutz von Überschwemmungen und Hochwasser dienten, gelten als die ersten Tirols. Ursprünglich war Gratsch gekennzeichnet durch Wiesen, später wurden auch Wein und vor allem Äpfel angebaut.

Einer Sage zufolge gab es auch im Gebiet von Gratsch einen “kleinen Rosengarten”, der sich angeblich zwischen Schloss Thurnstein, Martinsbrunn, Walknerhof und Küchelberg befunden haben soll. Durch dieses Gebiet wurde Anfang des 20. Jahrhunderts eine Strasse gebaut, welche den Namen “Laurinstrasse” tragen sollte.

Die Kirche von Gratsch reicht auf das 14. Jh. zurück. In der heutigen Form gibt es die Gratscher Kirche aber seit dem 17. Jahrhundert. Das Dorfleben von Gratsch wird von einigen Vereinen wie z.B. Musikkapelle oder Theaterverein belebt. Bekannt ist Gratsch auch deshalb, weil am Berg beliebte Spazierwege und Promenaden entlang führen.

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