Meraner Hoehenweg Nord Stettinerhuette Hohe Wilde
Meraner Hoehenweg Nord Stettinerhuette Hohe Wilde

Hohe Wilde

Die Hohe Wilde oder Hochwilde, wie sie manchmal auch genannt wird, liegt an der Grenze zu Nordtirol

Noch auf Südtiroler Gebiet, am Schnittpunkt von Schnalskamm und Gurgler Kamm in den Ötztaler Alpen, liegt die Hohe Wilde (3.480 m ü.d.M. - ital.: Altissima). Der Berg hat zwei Gipfel: den Südgipfel und den etwas niedrigeren Nordgipfel (3.458 m ü.d.M.). Als beliebter Aussichtspunkt und Ziel vieler Bergtouren ist die Hohe Wilde vom Süden her gletscherfrei und zählt zu den höchsten durch einen Weg erschlossenen Gipfeln der Ostalpen.

Der Aufstieg auf die Hohe Wilde kann vom Pfossental im Schnalstal her erfolgen (1.693 m ü.d.M.), am Rande des Naturparks Texelgruppe. Die Tour überwindet im 4-stündigen Aufstieg gut 1.800 Höhenmeter. Vom Hof Vorderkaser führt der Weg zum Mitterkaser und schließlich zum Eishof auf über 2.000 m, einst die höchste Dauersiedlung der Ostalpen. Der Weg führt weiter zur bekannten Stettiner Hütte (2.893 m ü.d.M.), hinter der sich der Gipfel der Hohen Weiße, ein Berg der Texelgruppe, erhebt.

Vor dem Gipfel erstreckt sich noch ein kurzes Schneefeld. Steigeisen sind hier in der Regel nicht erforderlich, erleichtern den Aufstieg allerdings. Trittsicherheit, Bergerfahrung, passende Kleidung und Vorsicht bei Firn und Eis sind ein absolutes Muss. Das letzte Stück zum Gipfel geht steil bergauf, doch dann belohnt die Aussicht für alle Mühen: Die Ötztaler Alpen, der Similaun und das obere Pfossental zeigen sich in ihrer Schönheit. Übrigens: Der Gipfel kann auch von Pfelders im hinteren Passeiertal aus erklommen werden.

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