Burg Hochnaturns

Burg Hochnaturns, auf einer Anhöhe gelegen, gab dem Dorf darunter seinen Namen.

Burg Hochnaturns thront ungefähr einen km oberhalb von Naturns. Dort stand einst ein romanischer Turm, der später im mittelalterlichen Stil umgebaut wurde. Mitte des 13. Jahrhunderts wurde der Oswald-Turm errichtet, benannt nach Ritter Oswald von Naturns, Ritter des Deutschen Ordens. Seit damals war Burg Hochnaturns Stammsitz der Herren von Naturns.

Danach kamen ab Mitte des 14. Jahrhunderts die Herren von Maretsch und jene von Völs. Durch einen Brand wurde die Burg 1538 zerstört und von Abundus von Tschötsch wieder aufgebaut. Im Zuge dieser Arbeiten richtete er den Saal der Reformatoren mit Bildern von Luther, Huss, Calvin und Zwingli ein. Eine Sage erzählt, dass erwähnter Abundus von Tschötsch in der Nähe seines Schlosses tödlich verunglückte und sich in einen schwarzen Hund verwandelte, als Strafe für sein Leben ohne “wahren” Glauben.

Unter verschiedenen Besitzern erlebte die Burg im 16. Jahrhundert ihre größte Glanzzeit und wurde auch in der Zeit danach mit allerlei Vorrichtungen wie Holzdecken, Kachelöfen oder Türfassungen aus Marmor ausgestattet. Nachdem Burg Hochnaturns eine Zeit lang verfallen war, ließ Franz Ritter von Goldegg sie im 19. Jahrhundert sichern und bewahrte sie somit vor dem Verfall. Auch die folgenden Besitzer sorgten für den Erhalt der Anlage und schmückten die Burg mit Kunstwerken.

Der Umbau zum Hotel lässt den ursprünglichen Umriss der Burg leider nur noch erahnen. Burg Hochnaturns, seit 1950 unter Denkmalschutz, ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.

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