Schloss Labers

Schloss Labers in Labers bei Meran wurde im 12. Jahrhundert zum ersten Mal schriftlich erwähnt.

Oberhalb von Schloss Rametz im Meraner Stadtteil Labers liegt ein zweistöckiger, schlossartiger Bau mit zwei Ecktürmen: Schloss Labers. Ehemals war dies ein Hof, der den Namen seiner Bewohner - Laubers - trug. 1185 wurde das Gebäude zum ersten Mal schriftlich erwähnt, es soll aber bereits zwischen 1077 und 1082 von Ulrich von Laubers bewohnt gewesen sein. Nach dem Erlöschen des Geschlechts der von Laubers übernahm Heinrich Marschall von Tirol im 13. Jahrhundert das Gebäude.

Mehrere Familien wechselten sich in den kommenden Jahrhunderten als Besitzer ab. 1891 schließlich baute der Däne Adolf Neubert Schloss Labers zu einer Pension um. Dabei ging die Grundstruktur des Schlosses verloren, alte Steinlagen im Keller und die Kapelle St. Michael aus dem 15. Jahrhundert sind die einzigen Erinnerungen an die vorherigen Jahrhunderte. Die zwei Ecktürme gehen auf diesen Umbau zurück.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde auf dem Schloss eine Geldfälscherzentrale für das Dritte Reich eingerichtet. Hier wurden falsche Pfund Sterling und Dollar hergestellt, um Spionagezwecken unter Admiral Canaris zu dienen. Es handelte sich dabei um eine der größten Geldfälscheraktionen der Geschichte (”Operation Bernhard”). Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Schloss Labers wieder zum Hotel umfunktioniert und erfüllt diese Funktion heute noch. Es ist nicht öffentlich zugänglich.

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