Leonburg

Die Lage der Leonburg an der Straße zum Gampenpass gab ihr große militärische Bedeutung.

Um 1200 herum wurde die Leonburg auf einem Porphyrhügel bei Lana von einem Vorfahren der Grafen Brandis errichtet. 1275 überfiel Graf Meinhard II. von Tirol die Burg, um die Grafen zu unterwerfen. Als der 2. Überfall bevorstand, übergab die Familie Brandis den Schlüssel freiwillig an den Widersacher. Die Burg blieb ihnen als Lehen erhalten. 1295 gelangte die Leonburg in den Besitz der Grafen von Görz-Tirol.

Wie viele andere Burgen auch, zerstörte ein Brand in der Mitte des 13. Jahrhunderts die Anlage. In den folgenden Jahren wurden die fehlenden Teile wieder aufgebaut. In der Zeit zwischen 1461 bis 1463 erwarben die Grafen Brandis die Burg wieder - sie befindet sich heute noch in ihrem Besitz. Die Bausubstanz blieb auch deshalb zum Großteil in ihrem Ursprung erhalten.

Die Leonburg ermöglicht einen guten Blick auf die mittelalterliche Architektur der Wehrburgen. Zwei dreigeschossige Bergfriede stehen in der Anlage und zeugen so von der wehrhaften Zweckmäßigkeit der Burg, weshalb sie vermutlich auch Leonburg (Löwe) genannt wurde. Eine andere Erklärung ist die Herkunft vom alten Ortsnamen für Lana (Lenon - Lanaburg). Sie kann nicht besichtigt werden.

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