Ruine Burgstall

Nordwestlich der Kirche von Burgstall bei Lana liegen die Mauerreste der gleichnamigen Burg.

Im Jahre 1289 wurde die Burg Burgstall, allem Anschein nach eine prähistorische Wallburg, zum ersten Mal erwähnt. Um 1330 herum war dann Volkmar von Dorf Tirol, damals Burghauptmann auf Schloss Tirol, Besitzer der Burg Burgstall. Er nannte sich ab diesem Zeitpunkt “von Burgstall” und richtete wahrscheinlich das Gericht Burgstall ein, das bis 1810 bestand.

1342 kam die Burg in den Besitz von Heinrich von Annenberg. Zwei Jahre später wurde Friedrich von Weißenstein mit Gericht und Burg belehnt. Zwischen 1651 und 1703 waren die Herren von Hohenhauser die Besitzer, die es dann an die Herren von Spaur verkauften. Im Jahre 1810 löste man unter bayrischer Besatzung das Gericht auf und unterstellte Burgstall dem Landesgericht Meran.

Das gleichnamige Dorf unter der Burg wurde am Hang angelegt, da der Talboden zu nass war. Später wurde der Sumpf entwässert und die fruchtbare Zone für die Landwirtschaft genutzt. Die Ruine Burgstall, schon seit Jahrhunderten dem Verfall preisgegeben, lässt heute noch den viereckigen Turm erkennen, ebenso einen Wohnbau und eine Ringmauer.

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