Schloss Kallmünz

Schloss Kallmünz, ein typischer Tiroler Edelsitz, befindet sich im Zentrum von Meran.

Am Sandplatz im Stadtzentrum von Meran ragen, etwas versteckt hinter einem Parkplatz, einige Zinnen eines Schlosses empor: Schloss Kallmünz. Aufgrund der mächtigen Kellermauern kann man von einem einst bewehrten Bau aus dem 14. Jahrhundert ausgehen. Den Namen erhielt der Ansitz dann von Andrä Kalmüntzer aus Kallmünz in der Oberpfalz, der sich im 15. Jahrhundert hier niederließ. Sein heutiges Aussehen stammt hingegen von 1631, als Isaak Andreas von Heidenreich-Pidenegg das Schloss umbauen ließ. Bis ins 19. Jahrhundert hinein war die Familie von Stachlburg dann Besitzer von Schloss Kallmünz.

Mit seinem Eckerker, dem blockhaften Wohnhaus und dem Treppenturm ist Schloss Kallmünz ein typischer Tiroler Edelsitz. Die Anlage besteht aus vier Gebäudeteilen, zudem Innenhof und Park, und ist seit jeher von einer teilweise mit Zinnen bekrönten Mauer umgeben.

Obwohl das Schloss generell nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist, werden 3-4 Mal im Jahr bestimmte Räume als Galerie genutzt und geöffnet. Zudem wurde 2003 im ehemaligen Wirtschaftsgebäude ein Restaurant eröffnet. Der Garten von Schloss Kallmünz dient hingegen als malerischer Rahmen für Opern und Feste wie das Kallmünz Festival Meran. Der Ansitz ist noch heute im Besitz einer adeligen Familie.

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