nals schwanburg
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Schwanburg

Die Schwanburg liegt am Ende der Sirmianerschlucht in Nals und reicht bis auf das Jahr 1286 zurück.

Die Schwanburg befindet sich unterhalb der Burg Payrsberg im “Rosendorf” Nals. Bereits im Jahre 1286 wurde die Schwanburg als “Haus in der Gaul” erwähnt. Ab dem 14. Jahrhundert waren die Herren von Boymundt-Payersberg Besitzer der Anlage, die sie daraufhin renovieren und in ein Schmuckstück aus der Renaissance umwandeln ließen. Später ging die Schwanburg in die Hände der Herren von Trapp über.

Ein schöner Innenhof mit dekorativen Freitreppen wird heute noch von Loggiengängen umrahmt, in denen römische Steine eingemauert sind. Erwähnenswert ist die Sonnenuhr im Innenhof mit der Jahreszahl 1563. Auch das Wappen von Boymundt-Payersberg mit der Jahreszahl 1560 ist noch über dem Eingangstor sichtbar. Die Wappentiere der Schwanburg, der Schwan und der Stier, zieren auch das Wappen von Nals.

In der letzten Zeit war der Bau im Besitz der Familie Thaler aus Nals. Sie überließ die Schwanburg ihrem Neffen Rudolf Carli, dessen Nachfahren heute den landwirtschaftlichen Betrieb führen. Einst beherbergte sie die älteste Privatkellerei Südtirols, die auch noch Fässer aus der Zeit Maria Theresias im Keller aufbewahrte. Das Schloss dient heute als Verwaltungsgebäude. Es ist bewohnt und kann nur von außen besichtigt werden.

Im Sommer 2020 könnte der Zugang noch gewissen Einschränkungen unterliegen.

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