Zenoburg

Die Zenoburg, einst ein Wallfahrts- und Pilgerort, liegt am Eingang des Passeiertales an exponierter Stelle.

Der Felsen, auch Zenoberg genannt, auf dem die Zenoburg thront, liegt an einem strategisch wichtigen Punkt im Gemeindegebiet von Dorf Tirol. Schon die Römer errichteten hier das Castrum Majense, einen Stützpunkt zur Kontrolle der Handelswege. Im Mittelalter erbaute man - St. Zeno zu Ehren - eine Kapelle, die lange ein Wallfahrts- und Pilgerort war.

Als zur Jahrtausendwende die religiöse Bedeutung der Kapelle abnahm, verfiel das Gebäude zusehends. Die erste urkundliche Erwähnung der Zenoburg erfolgte dann 1237, im 13. Jahrhundert wurde sie unter Meinhard II. zur Befestigungsanlage und zum Herrschaftssitz um- und ausgebaut. Als Schloss Tirol im Jahre 1301 einem Brand zum Opfer fiel, wurde der Sitz der Grafen von Tirol in die Zenoburg verlegt. 1347 zerstörte der Luxemburger Karl IV. die Burg, die ab diesem Datum zunehmend verfiel.

1799 übernahm Leopold von Braitenberg die Anlage. Er und seine Nachfahren, die auch den benachbarten Stemmerhof besaßen, sorgten für die Konsolidierung und Sicherung der Zenoburg. Sie bleibt nun in ihrem Bestand erhalten, kann jedoch nicht besichtigt werden.

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