Schloss Fahlburg

Schloss Fahlburg in Prissian war eine Wehrburg und wurde im 17. Jahrhundert zu einem Schloss umgebaut.

Im 13. Jahrhundert wurde die Fahlburg im Tisner Mittelgebirge als Wehrburg erbaut und gehörte zum Besitz der Herren von Zobel. Lange Zeit war die Burg als “Turm zu Vall” bekannt und war vermutlich auch nicht viel mehr als ein Turm mit angelehntem Wohngebäude. Dieser Turm aus dem 13. Jahrhundert ist nahezu vollständig erhalten geblieben. Ende des 16. Jahrhunderts erwarb Jakob Andrä von Brandis die Burg, um 1615 wurde sie dann im Stil der Renaissance zu einem Schloss umgebaut. Sie diente den Grafen von Brandis als Sommerresidence und Sitz des Gerichtes.

Die Elemente der Renaissance sind bis heute erhalten geblieben, so etwa Täfelungen und Kachelöfen sowie ein Deckengemälde von Stefan Kessler aus der Spätrenaissance. Zur Anlage gehört auch die doppelstöckige Schlosskapelle. In der Fahlburg begann die Tiroler Geschichtsschreibung, hier entstand das Werk “Geschichte der Landeshauptleute von Tirol” von Jakob Andrä Brandis.

Heute zählt das denkmalgeschützte Schloss Fahlburg zu den schönsten Renaissanceschlössern Südtirols und ist noch im Besitz der Familie von Brandis. Die quadratische Anlage beherbergte bis vor kurzem ein Restaurant. Inzwischen ist sie als Eventlocation, z.B. für Hochzeiten und Tagungen, beliebt.

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